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Immobilien inserieren in Zeitung und Internet

War man früher beim Immobilien inserieren ausschließlich auf die Rubrikenanzeigen in den Tages- und Wochenzeitungen angewiesen, bieten Immobilienportale im Internet beste Möglichkeiten, eine Immobilie zu bewerben.

Noch vor wenigen Jahren war Immobilien inserieren ein aufwändiger Vorgang. Nachdem ein Text formuliert war, musste dieser per Post oder Telefax zum Zeitungsverlag geschickt werden. Auf dem Auftragsformular musste die Rubrik "Verkaufen" oder "Vermieten" angegeben sein sowie der Haus- oder Wohnungstyp. Nach diesen Angaben wurden die Anzeigen sortiert und in einzelnen Rubriken veröffentlicht. Anzeigen mit einer Abbildung waren besonders aufwändig. Sie mussten beim Zeitungsverlag gesetzt werden, von der Abbildung musste ein Repro angefertigt werden. Teuer waren die Anzeigen obendrein.

In einem Immobilienportal kann ein Verkäufer oder Vermieter sein Objekt ausführlich beschreiben und anbieten. Dabei ist es zur Gewohnheit geworden, eine kleine Diashow ablaufen zu lassen, ganz nach dem Motto, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt. So erhält ein Interessent schon am heimischen PC einen lebendigen Eindruck von dem angebotenen Objekt. Auch Grundrisse können in das Immobilienportal eingestellt werden, so dass ein vollständiges Bild vom Angebot entsteht.

Die Kosten für Immobilien inserieren sind im Internet deutlich günstiger als in einer Zeitung. So ist es auch nicht erstaunlich, dass die großen Zeitungen viele Anzeigenkunden verloren haben. Aber auch die Zeitungsverlage haben die Zeichen der Zeit erkannt und bieten ihren Kunden an, die Printanzeige zusätzlich in ein Internetportal zu stellen, das die Zeitungsverlage eingerichtet haben.

Der Inhalt von Immobilienanzeigen sollte immer den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Ein Angebot schöner zu machen als es ist, bringt niemandem etwas. Spätestens bei der ersten Besichtigung merkt der Interessent, dass die Anzeige mit dem Angebot nicht viel zu tun. Böse Zungen behaupten zwar, dass nirgendwo so viel gelogen werde wie in Immobilienanzeigen. In Wirklichkeit aber hat sich ein sachlicher und ehrlicher Stil für die Anzeigen durchgesetzt. Das Wichtigste in einer elektronischen oder einer Printanzeige ist die Möglichkeit für den Interessenten, Kontakt zum Vermieter oder Verkäufer aufzunehmen. Deshalb sollte man als Inserent darauf achten, welche Telefonverbindung in dem Inserat genannt wird, damit man immer sofort erreichbar ist und kein umständliches Hin und Her entsteht. Das könnte den Verkaufs- oder Vermietungserfolg empfindlich stören und die Kosten für die Immobilienwerbung erhöhen.